Worum geht es auf dieser Seite?
Wie Sie möglicherweise bereits aus den KN oder der öffentlichen Diskussion erfahren haben, ist ein mindestens 2,7 Mio. € teurer Ausbau der Feldstraße geplant.
Dafür soll ein erheblicher Teil der anliegenden Privatgrundstücke (und der Nachbargrundstücke) der „neuen“ Straße zum Opfer fallen. Aber auch alle anderen Feldstrassen -Anrainer (Brunswik bis hin zur Mercatorstrasse) sind direkt durch eine Kostenumlage nach dem Kommunalabgabengesetz an den Ausbaukosten beteiligt. Nach Aussage von Haus & Grund werden dabei „nicht unerhebliche Geldbeträge bei den Anliegern abgeschöpft“. Entgegen der Meinung der Stadt Kiel besteht für den Ausbau jedoch offensichtlich kein Bedarf. Vielmehr gibt es handfeste Gründe dagegen:
- Seit Fertigstellung der B76 (Umgehungsstraße) ist die Feldstraße verkehrstechnisch entlastet
- Verlust von 1/3 der kostenfreien öffentlichen Parkplätze (120 anstatt 180 Parkplätze)
- Verminderte Sicherheit durch den Ausbau (breite Straße wird zur „Rennstrecke“)
- Kein erkennbarer Bedarf für gesonderte Linksabbiegerspuren
- Massiver Verlust an Grünflächen, Bäumen und Straßenbegrünung -> steigender Lärmpegel und Staubemission
- Komplett vermeidbare Kosten für Anlieger und öffentliche Haushalte entstehen (z. B. würde eine einfache Sanierung der maroden Fahrbahn für Anlieger kostenneutral sein)
Es scheint, dass der Ausbau dem NRoCK (einem Privatunternehmen) geschuldet ist und die Grundeigentümer dafür zahlen sollen.
Insgesamt resultiert durch den geplanten Ausbau für alle Anlieger ein Verlust an Lebens- und Wohnqualität und Finanzmitteln. Die (betroffenen) Bürger wurden bislang bei der Planung völlig übergangen. Wir fordern aber genau eine solche Beteiligung an der Planung (z. B. Planungswerkstatt).
Noch besteht die Möglichkeit der Einflussnahme. Die endgültigen Planungen stehen noch nicht fest. Je maßvoller der Ausbau ausfällt, desto geringer werden die Kosten für uns alle!
Sollten Sie hierzu weiteren Informationsbedarf haben, treten Sie gern mit uns unter der unten angegebenen Email Adresse in Kontakt. Ebenso freuen wir uns natürlich über Vorschläge, Ideen oder Unterstützung.
Und wie viel wollen Sie für den Ausbau der Feldstraße zahlen?
Hallo liebe Anwohner der Feldstr.,
bitte bleibt standhaft. Es gibt sowieso zu wenig grün an den Strassen Kiel´s.
Alles wird hier zugepflastert.
Teile der Feldstr. sehen doch wirklich nicht schön aus. Eben weil dort nicht einmal ein Baum steht. Geschweige denn ein Vorgarten existiert.
Ich verstehe auch den Sinn nicht, die Str. auszubauen. Für den durchfahrenden Verkehr haben wir Umgehungsstrassen. Nur weil es Zuschüsse gibt. Die kann man doch sinnvoller nutzen. Wenn nicht Kiel, dann eben eine andere Stadt, die die Zuschüsse dringender benötigen. Auf Deibel komm raus sollen nun Pläne aus den 50er Jahren umgesetzt werden. — Was soll so etwas ? —
Ich drücke euch die Daumen, das ihr es schafft, das Grün zu behalten. Für uns alle !!!
Schönen Gruss
H.Brocks
Gefaellt mir sehr die Seite. Schone Themenwahl.
Sehr geehrte Damen und Herren,
der geplante Ausbau der Feldstr. ist ein Skandal.
Kein Anwohner möchte den Ausbau,
es gibt keinerlei Engpässe im Verkehr
oder unfallträchtige Kreuzungen.
Die Wegnahme von Vorgärten und damit Günflächen
steht im Gegensatz zu den sonstigen Bemühungen der Stadt.
Ich unterstütze jede Gegenwehr gegen den Ausbau.
Möglicherweise sollten wir eine Anliegerversammlung einberufen
und eine Unterschriftenaktion starten. Wir müssen uns deutlich gegen
jede Erweiterung unserer Strasse wehren.
Ich bin Eigentümer/Eigentümervertreter der Häuser
Beselerallee 30 (Eckhaus Feldstr.) und der Feldstr. 130 – 132.
Bitte halten Sie mich weiter auf dem Laufenden.
Viele Grüße
Chris de la Motte
Würde bringt Bürde
Hallo, es sollte auf jeden Fall sehr frühzeitig rechtlicher Rat eingeholt werden, um zu vermeiden, dass die Stadt Tatsachen schafft – plötzliches Abholzen der Bäume zum Beispiel.
Es sollte von den betroffenen Grundstücksbesitzern ein Zusammenschluß (Verein / Initiative) gegründet werden, um sich abzusprechen, nach Außen geschlossen auftreten, Sicherstellung, ob wirklich alle Grundstückbesitzer auf einer Linie sind – damit man keine Überraschungen erlebt, Kostenteilung für rechtliche Maßnahmen.
Ein weiterer Punkt ist Öffentlichkeitsarbeit, Stuttgart 21 hat gezeigt, wie wichtig die Medien sind. Kleinere Infostände und sonstige Mittel, um in der Kieler Öffentlichkeit immer präsent zu sein.
Gruß,
Peter Gabriel
Hallo,
ich habe mir erlaubt dem NDR-Schleswig-Holstein eine Mail zu schreiben, vielleicht kann die Sache auf diesem Wege eine größere Medienpräsenz bekommen. Die KN ist doch eher provinziell und auch gegenüber dem Rathaus parteiisch.
Gruß,
Peter Gabriel
Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht.
Hi, super Artikel. Ich verfolge das selbe Thema und warte gespannt auf weitere Posts dieser Art.
Beim Busfahren habe ich schon des Öfteren das Protestschild gesehen.